
Falsch gesetzt
Zola hat ihr Leben damit verbracht, die Fehler ihres Vaters zu korrigieren. Dann erfährt sie: Die Fehler waren die eigentliche Arbeit.
In Entwicklung
Die Geschichte
Was im Inneren wartet
Ein Bauträger gibt Zola zehn Tage Zeit, die Kapstädter Druckerei zu verkaufen, durch die ihr Familienname zum Synonym für Schlamperei wurde. Die weggeschlossenen Druckformen ihres verstorbenen Vaters könnten seinen Namen endlich reinwaschen.
Doch das Archiv offenbart absichtlich falsche Lettern und verschobene Zahlen in Ausweisdokumenten aus der Apartheidzeit. Jeder Fehler könnte jemandem geholfen haben, eine Grenze zu überqueren. Jeder Probeabzug könnte einen Menschen identifizieren, der nie gefunden werden wollte.
Eine pensionierte Schriftsetzerin und eine vorsichtige Historikerin helfen ihr, die Methode zu rekonstruieren, ohne eine Namensliste anzulegen. Jede Entdeckung stärkt Zolas Fall und gefährdet einen lebenden Namen. Der Käufer will eine Geschichte fürs kulturelle Erbe. Der Archivrat verlangt vollständigen Zugriff. Die Menschen, die durch die Fehler geschützt wurden, wollen, dass ihre Namen falsch bleiben.
Falsch gesetzt ist ein haptischer, moralisch aufgeladener literarischer Kriminalroman über Papier, Druck und die Gewalt, die ein wahrheitsgetreuer Datensatz ausüben kann.
Wie korrigiert man das Archiv, wenn nur der Fehler einen Menschen noch schützt?
Diese Sprachausgabe nimmt noch Gestalt an.
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Buchdetails
- Reihe
- Die Provenienz-Romane
- Verfügbarkeit
- In Entwicklung
- Sprache
- Deutsch
- Verlag
- LPH98.lifestyle
- Autor
- L.P.H. Nordhaven
- Lesereihenfolge
- Ein in sich abgeschlossener Roman


