Die Feuchtigkeit des anderen

Die intimen Gesetze

Die Feuchtigkeit des anderen

Tiniri kann jeden Körper lesen, nur ihren eigenen nicht.

In Entwicklung

Die Geschichte

Was im Inneren wartet

Auf Leinen in einem bewohnten Zelt im Ahaggar hinterlässt ein schlafender Mensch mehr als Wärme. Feuchtigkeit bewahrt Appetit, Krankheit, Angst, Sehnsucht und die Gestalt einer Abwesenheit. Seit Jahren lernt Tiniri, diese Aufzeichnung mit der disziplinierten Berührung zu lesen, die ihre Tante verlangt.

Sie hat auch gelernt, wo die Hand aufhören muss.

Ihre Mutter drang in die Feuchtigkeit eines bereits verstorbenen Mannes ein und überlebte die Lesung nicht. Was sie dort fand, wurde nie ausgesprochen. Doch Tiniri spürt den Druck noch immer unter ihren Schwielen.

Als ein Reisender namens Hassane auf dem Leinen für Gäste liegt, ist der Text, den er hinterlässt, nicht gewöhnlich. Er zieht an dem unerfüllten Wunsch ihrer Mutter und an Tiniris eigenem ungelesenen Begehren. Um weiterzumachen, muss sie den schwersten Teil ihres Handwerks üben: festhalten, was bleibt, ohne den Körper eines anderen zu ihrer Antwort zu machen.

Eine Abwesenheit lässt sich berühren. Das heißt nicht, dass man sie besitzen kann.

Diese Sprachausgabe nimmt noch Gestalt an.

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Buchdetails

Reihe
Die intimen Gesetze
Verfügbarkeit
In Entwicklung
Sprache
Deutsch
Verlag
LPH98.lifestyle
Autor
L.P.H. Nordhaven
Lesereihenfolge
Ein in sich abgeschlossener Roman