
Die zweite Haut des Laternenanzünders
Die Frauen entscheiden, ob sie ins Licht treten. Das Licht entscheidet, woran es sich erinnert.
In Entwicklung
Die Geschichte
Was im Inneren wartet
In jeder Abenddämmerung geht Camilo durch eine belebte Handwerkergasse in Oaxaca, Bienenwachs unter den Nägeln und das Messer seines verstorbenen Vaters in der Tasche. Er entzündet handgefertigte Blechlaternen für die Frauen, die Wachs gießen, Dochte flechten, Luftschlitze feilen, kochen, flicken, warten oder sich verweigern.
Wer unter eine Laterne tritt, bekommt eine dünne, wachsbleiche zweite Haut, gezeichnet von den Leben, die das Licht bezeugt hat. Camilo kann diese Zeichen lesen. Doch zuerst muss er begreifen, dass Sehen kein Besitz ist, Schweigen kundige Arbeit sein kann und die Füße einer Frau das letzte Ja behalten.
Don Aurelio starb, bevor er die ältesten Register lesen konnte. Jahrelang trugen die Frauen sein unvollendetes Licht auf ihren Körpern. Nun ist Doña Esperanza bereit, unter ihre Laterne zu treten. Was sie trägt, könnte alles neu ordnen, was Camilo geerbt zu haben glaubt.
Manche Wahrheiten brauchen Licht. Die intimsten entscheiden noch immer selbst, ob sie ausgesprochen werden.
Diese Sprachausgabe nimmt noch Gestalt an.
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Buchdetails
- Reihe
- Die intimen Gesetze
- Verfügbarkeit
- In Entwicklung
- Sprache
- Deutsch
- Verlag
- LPH98.lifestyle
- Autor
- L.P.H. Nordhaven
- Lesereihenfolge
- Ein in sich abgeschlossener Roman


