
Was drückt
Die Kirchenwände erinnern sich an jeden Gegenstand, der gegen sie gedrückt wurde, auch an den Beweis.
In Entwicklung
Die Geschichte
Was im Inneren wartet
In Lalibela vertraut die Archivarin Selam auf Akten, denn Menschen können eine Antwort verweigern. Dann drückt eine Besucherin ein altes Kochgefäß gegen die Wand einer Felsenkirche. Der Stein gibt die Erinnerung an jene Hände frei, die es zuletzt hergaben.
Die Frau behauptet, das Gefäß habe ihrer hingerichteten Mutter gehört. Die Wand enthüllt etwas Schwereres: Sie war die Informantin, deren Worte während des Roten Terrors in Äthiopien halfen, die Besitzerin zu verurteilen.
Selam folgt einem Geständnis, das offizielle Archive nicht zulassen und Gerichte niemals verwenden könnten. Als die Erinnerung ihre eigene Familie erreicht, wird Neutralität zu einer weiteren Form der Verschleierung. Die Wahrheit fordert Anerkennung, ohne irgendjemandem den Trost der Unschuld zu schenken.
Stein bewahrt die Berührung. Die Lebenden entscheiden, was sie damit tun.
Diese Sprachausgabe nimmt noch Gestalt an.
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Buchdetails
- Reihe
- Die Provenienz-Romane
- Verfügbarkeit
- In Entwicklung
- Sprache
- Deutsch
- Verlag
- LPH98.lifestyle
- Autor
- L.P.H. Nordhaven
- Lesereihenfolge
- Ein in sich abgeschlossener Roman


