
Wie wir lernten, einander zu halten
Die Kälte zwischen Yuki und ihrem Mann ist kein Gefühl. Sie hat eine Temperatur, eine Form und einen Riss, den Yuki nicht allein reparieren kann.
In Entwicklung
Die Geschichte
Was im Inneren wartet
Im Hokkaido-Museum restauriert Yuki vierhundert Jahre alte Textilien mit einem Faden, der fast zu fein ist, um ihn zu sehen. Die Luftfeuchtigkeit wird geregelt. Schäden werden vermessen. Jeder Eingriff wird dokumentiert.
Zu Hause öffnet sich im Bett ein Fleck aus Winterluft zwischen ihr und Kenji. Vertrauen ist in einer innigen Partnerschaft ein körperliches Gewebe: warm, wenn es heil ist, kalt, wenn es dünn wird. Yuki kartiert seine Grenze, notiert seine Temperatur und beginnt heimlich mit der Restaurierung.
Sie versucht es mit Präzision, Geduld und sorgfältig abgestimmter Freundlichkeit. Die Kälte breitet sich aus. Kenji spürt sie ebenfalls, doch Yuki lässt ihn nur die Ränder berühren. Ihm die vollständige Bestandsaufnahme zu zeigen hieße einzugestehen, dass sie ihre Ehe nicht nur bewahrt. Sie hat selbst zu ihrem Verschleiß beigetragen.
Während der Winter in Sapporo tiefer wird, muss Yuki zwischen der einsamen Kompetenz, die sie geschützt hat, und dem gemeinsamen Unbehagen wählen, das sie ehrlich machen könnte. Für diese Reparatur braucht es zwei Hände.
Ein leuchtender, intimer Roman über lange Partnerschaft, stille Schäden und den Mut, neben einem geliebten Menschen in die Kälte zu treten.
Diese Sprachausgabe nimmt noch Gestalt an.
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Buchdetails
- Reihe
- Die intimen Gesetze
- Verfügbarkeit
- In Entwicklung
- Sprache
- Deutsch
- Verlag
- LPH98.lifestyle
- Autor
- L.P.H. Nordhaven
- Lesereihenfolge
- Ein in sich abgeschlossener Roman


